9. Sep. 2021 //

Liebe Freunde in Deutschland,

Shalom und unseren Segen für Sie aus Jerusalem, und Ihnen allen ein gesegnetes und süßes Neues Jahr.  Ich wünsche Ihnen allen, den treuen Freunden und Unterstützern von „Noam Eliezer“ ein gutes Neues Jahr 5782 – 2021/2022.

Wir alle in Israel und auf der ganzen Welt sind in einer wirklich historischen Lage: Eine Pandemie, die wir bis jetzt so noch nicht hatten und bei der wir bis heute noch nicht wirklich verstehen, wie man die Menschen gut schützen und bei Erkrankung dann effektiv behandeln kann, kam über die Welt und forderte Opfer an Menschen in Millionenhöhe.

Diese Pandemie kehrt die ganze Welt um und hat viele verschiedene Auswirkungen auf Körper, Seele und auf die Wirtschaft. Die Menschen sind sich weiterhin untereinander nicht einig – was die Resultate und die Mittel betrifft – wie man die Pandemie eingrenzen und bewältigen kann. Es gibt diejenigen, die sagen, sie hätten die Lösung in Form von Impfungen der verschiedenen Pharma-Konzerne gefunden und dass somit dann das „normale“ Leben weitergehen könnte – und auf der anderen Seite gibt es diejenigen, welche sagen, dass die Impfungen selbst schlimmer und mit ihren Nebenwirkungen gefährlicher seien als die Erkrankung selbst, und dass die Krankheit „Covid 19“ eigentlich wie eine ganz normale Grippe sei. Alle sind verwirrt und keiner weiß, wie es wirklich weitergehen soll. Insbesondere hier in Israel, trotz der weltweit höchsten Anzahl von geimpften Bürgern mit dem „Pfizer“ Impfstoff und unserer massiven Impfkampagne durch die Krankenkassen seit Anfang des Jahres 2021, sehen wir dennoch, dass wir noch weit davon entfernt sind, Corona im Griff zu haben.

In der Zwischenzeit haben tausende und abertausende Menschen auch hier im Großraum Jerusalem ihre Arbeitsplätze und damit auch ihre Gehälter verloren und wissen nicht, wie sie für die Lebenshaltungskosten für ihre Familien aufkommen sollen, d.h. sie gehören jetzt zu den sogenannten „neuen Armen“, Menschen die bis jetzt ganz normal arbeiten konnten und die jetzt den wirtschaftlichen Boden unter den Füßen verloren haben.

Leider haben wir deswegen hier in Israel viele Familien, deren Leben zu einer andauernden Tragödie wurde, und es gibt niemanden, der sie da herausholt. Sie haben noch nicht einmal Geld, um für ihre Familien Essen zu kaufen. Die Arbeitslosengelder für eine große Gruppe von Menschen ohne Arbeit wurden Anfang des Sommers vom Staat drastisch gekürzt und die aufladbaren Karten des Innenministeriums mit einem monatlichen Essensbudget waren auf 3 Monate beschränkt, von April bis Ende Juni ’21.

Insbesondere in diesem Monat September (Tishrei), in den die jüdischen Feiertage fallen – Rosh HaShana (Neujahr) in dieser Woche, Yom Kippur (Versöhnungsfest) nächste Woche – und dann die sieben Tage von Sukkot, dem Laubhüttenfest und zum Schluss Simchat Torah – ist die Lage prekär. Denn dies sind Feiertage, die G-tt der Herr uns gegeben hat „um fröhlich und glücklich an ihnen zu sein“. Und wie immer wieder in der Bibel betont wird, ist unser Feiertag nur dann ein wirklich „guter Tag“ (Yom Tov), wenn wir, die Menschen, die noch in wirtschaftlicher Sicherheit leben, daran denken, auch die Waisenkinder, die Witwen, die Armen und die Menschen mit zerbrochenem Herzen zu erfreuen. Das heißt, unser Feiertag kann nur dann eine volle Freude sein, wenn wir wissen, dass auch unsere bedürftigen Mitmenschen versorgt sind und auch sie mit ihren Familien die Freude von Sukkot und Simchat Torah erleben können, und noch davor Yom Kippur – den Tag der Versöhnung.

Unsere Organisation „Noam Eliezer“ hat deswegen auch in diesem Jahr die heilige Aufgabe auf sich genommen, für die armen Familien in Jerusalem zu sorgen und ihnen in ihrer ausweglosen Lage praktisch zu helfen. Deswegen wende ich mich jetzt an Sie meine geliebten Brüder in Deutschland.

Bitte helfen Sie uns mit ihrer Spende mit einem Herzen voller Liebe und Freude. Nehmen sie das Privileg an, die Armen und Bedürftigen hier in Israel (wie gesagt, unter ihnen auch Menschen, die bis jetzt alles taten, um für sich selber zu sorgen, und nun wegen Corona unfreiwillig in die Arbeitslosigkeit und damit Armut gerieten) zu segnen und zu unterstützen.

Bitte schicken Sie mir noch diese Woche Ihre Spende, damit ich hier vor Ort in Jerusalem so schnell wie möglich die bedürftigen Familien und so viele wie möglich von ihnen umgehend mit einer Spende noch vor Yom Kippur am kommenden Donnerstag, den 16. September, erfreuen kann. Und mit dieser Hilfe von Herzen werden auch Sie den Segen des Allmächtigen erhalten – den wir ALLE MITEINANDER uns wünschen: Für gute Gesundheit, Frieden mit uns selbst und unseren Mitmenschen, insbesondere in der Familie, und gute, sinnvolle und auch gut bezahlte Arbeit.

Der G-tt Abrahams, Isaaks und Jakobs soll Sie in das „Buch der Gerechten“ einschreiben und das auch besiegeln – für ein gutes und glückliches sowie ein gesundes und erfolgreiches Leben.

Mit dem Segen für ein gutes Neues Jahr für uns alle und glückliche Feiertage, verbleibe ich in Liebe

Ihr Rav Yitzhak Naki

Zum Brief...

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